Allgemeines

gewaltpraevention

  

Gewaltprävention soll bei einer Konfliktsituation dem Ausbruch von Gewalt vorbeugen und die Anwendung von Gewalt verhindern. Innerhalb einer Gesellschaft dient dazu das Gewaltmonopol des Staates.

In der aktuellen Diskussion werden vornehmlich zwei Aspekte diskutiert.

Zum einen geht es darum, durch eine stärkere Kontrolle öffentlicher Räume die Entstehung sogenannter Angsträume zu vermeiden. Es wird in der pädagogischen Literatur diskutiert, mit welchen Maßnahmen die Entstehung von Gewaltbereitschaft verhindert werden kann. Dazu gehört alles, was Konfliktfähigkeit, insbesondere Frustrationstoleranz und Kommunikationsfähigkeit stärkt, andererseits rechnen dazu Methoden der Konfliktlösung wie etwa Streitschlichtung und Meditation.

Wichtigste Voraussetzung der Konfliktfähigkeit ist, dass die Konfliktsituation als solche erst einmal wahrgenommen wird. Nach Einschätzung des Konfliktpotentials, der eventuellen Mehrschichtigkeit des Konfliktes und der Gewaltbereitschaft der jeweiligen Kontrahenten, können geeignete Maßnahmen zur gewaltfreien Konfliktlösung eingeleitet werden. Dazu gehören unter anderem die argumentative Trennung von Person und Sache (Konfliktgegenstand), die Akzeptanz und Bereitschaft für gewaltfreie Lösungsansätze, und die Kunst den Konflikt so zu lösen, dass sich keiner als Verlierer fühlt und schon gar nicht das Gesicht verliert.

 

Unser Ziel:

  • Kinder stark machen
  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Konfliktbewältigung
  • Antiagressionstraining
  • Selbstbehauptung